Förderung und Finanzierung

Als Teilnehmer können Sie bei Mentor Fortbildungen auf ganz verschiedene Fördermöglichkeiten zugreifen, die je nach individueller Voraussetzung und Wohnort variieren. In der nachfolgenden Auswahl finden Sie weiterführende Informationen zu den verschiedenen Programmen. Gerne beraten wir Sie hierzu auch persönlich.

Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit

Bildungsgutschein wird an Arbeitslose oder Arbeitssuchende ausgegeben (SGB II und SGB III). Die Förderung der beruflichen Weiterbildung kann zur beruflichen Eingliederung oder zur Vermeidung drohender Arbeitslosigkeit notwendig sein. Zur Klärung Ihrer Förderungsfähigkeit wenden Sie sich bitte rechtzeitig an Ihre Agentur für Arbeit, denn die Bescheinigung in Form eines Bildungsgutscheins muss vor Beginn der Maßnahme erfolgen.

Ausstellung des Bildungsgutscheins

Ein Bildungsgutschein kann von einer Agentur für Arbeit oder eines Jobcenters für eine zertifizierte Maßnahme grundsätzlich frühestens 12 Wochen vor Beginn der Maßnahme ausgestellt werden. Eine mündliche Zusage durch den Berater oder die Beraterin geht dem aber oft voraus. Sie können sich dann bereits zu der gewünschten Maßnahme bei uns anmelden. Sollten Sie den Bildungsgutschein dann doch nicht erhalten, können Sie Ihre Kursbuchung kostenfrei wieder stornieren.

Zur Ausstellung des Gutscheins durch die Agentur für Arbeit brauchen Sie noch keine Maßnahmenummer.

Erteilung der Maßnahmenummer

Sobald uns der erste Gutschein eines Teilnehmers vorliegt, beantragen wir bei der Agentur für Arbeit die Maßnahmenummer zu der Fortbildung. Nach Erteilung dieser Nummer werden alle Bildungsgutscheine von uns entsprechend ausgefüllt und umgehend an den Teilnehmer per Post zurück gesendet. Die Erteilung der Maßnahmenummern erfolgt häufig relativ kurzfristig, jedoch immer vor dem Beginn der Maßnahme, so dass der Bildungsgutschein rechtzeitig eingereicht werden kann.

Rückgabe an die Agentur für Arbeit

Wir benötigen von dem Teilnehmer grundsätzlich das Original des Bildungsgutscheins. Sobald dieser von uns ausgefüllt wurde, erhält der Teilnehmer das Original auch wieder zurück. Der Teilnehmer muss dann dafür Sorge tragen, dass der Bildungsgutschein vor Maßnahmebeginn wieder bei der Agentur für Arbeit vorliegt. Nur im Ausnahmefall und nach Absprache schicken wir den Gutschein direkt an die Agentur für Arbeit.

Sollte uns die Maßnahmenummer erst kurz vor Maßnahmebeginn mitgeteilt werden, faxen wir den Bildungsgutschein bereits vorab an die angegebene Bundesagentur für Arbeit (immer vorausgesetzt, dass auf dem Bildungsgutschein eine Faxnummer angegeben ist).

WICHTIG: Der ausgefüllte Gutschein muss VOR Beginn der Maßnahme bei der Agentur für Arbeit vorliegen, andernfalls verliert er seine Gültigkeit.
Zahlung der Kursgebühren

Die Zahlungen der Fortbildungskosten fließen direkt von der Agentur für Arbeit zu mentor Fortbildungen. Der Teilnehmer ist zu keinem Zeitpunkt involviert, muss keine Gelder vorstrecken oder Gebühren tragen.

Ausnahme: Sollte die Bundesagentur nicht die vollständigen Kosten übernehmen, erhält der Teilnehmer eine Rechnung über die restliche Kursgebühr. Diese ist dann per Überweisung an mentor Fortbildungen zu zahlen.

Weitere Informationen unter www.arbeitsagentur.de

Bildungsprämie bundesweit

Mit dem Prämiengutschein wird die Hälfte der Fortbildungskosten, maximal jedoch 500 Euro übernommen. In einigen Bundesländern (Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein) darf die Veranstaltungsgebühr dabei 1.000 Euro nicht überschreiten (Maßstab ist die auf der Rechnung angegebene Veranstaltungsgebühr).

Diesen Gutschein können Erwerbstätige erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 20.000 Euro (oder 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Außerdem müssen Sie mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sein. Bei dieser Förderung müssen Sie einen Beratungstermin in Anspruch nehmen um den Prämiengutschein erhalten zu können. Bitte beachten Sie auch, dass die Förderungsgelder zum Teil von Jahr zu Jahr verlängert werden müssen.

Weitere Informationen unter www.bildungspraemie.info

Bildungsscheck NRW

Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben an beruflicher Weiterbildung. Im Fokus stehen dabei vor allem Geringqualifizierte und weiterbildungsferne Beschäftigte.
Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase ist das Förderangebot des Bildungsschecks umgestaltet worden und richtet sich ab 2015 besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende. Zuwanderer und Zuwanderinnen können vorhandene Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck einen Berufsabschluss nachholen. Davon profitieren die Beschäftigten selbst und selbstverständlich auch die Unternehmen.

Die wesentlichen Kernelemente der Förderung ab Januar 2015 sind:
Es gibt einen individuellen und einen betrieblichen Zugang zum Bildungsscheck. Die Förderung umfasst 50 Prozent der Kurskosten, max. 500 EUR.
Unter Berücksichtigung der begrenzt zur Verfügung stehenden Fördermittel und des Vorrangs der Bildungsprämie des Bundes konzentriert sich der Bildungsscheck in NRW auf besonders nachhaltige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, deren Kursgebühr bei mindestens 500 EUR liegt. Berücksichtigt werden können Personen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 30.000 EUR (und bei gemeinsam Veranlagten 60.000 EUR) nicht übersteigt.

Weitere Informationen unter www.bildungsscheck.nrw.de

Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein

Ab November 2014 wird die Förderung der Maßnahme durch das neue „Landesprogramm Arbeit“ fortgesetzt. Der Zuschuss zu der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds umfasst 50 Prozent der zuwendungsfähigen Seminarkosten, höchstens jedoch 2.000 Euro der Gesamtmaßnahme, der Arbeitgeber zahlt die restlichen Kosten. Der Antrag muss vor Beginn der Weiterbildung gestellt und bewilligt sein. Der beschäftigende Betrieb muss einen Sitz oder eine Betriebsstätte in Schleswig-Holstein haben. Der Arbeitsschwerpunkt der/des Beschäftigten muss in Schleswig-Holstein liegen.

Weitere Informationen unter www.weiterbildungsbonus.schleswig-holstein.de

QualiScheck Rheinland-Pfalz

Um die rheinland-pfälzischen Bürgerinnen und Bürger und die kleineren und mittleren Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Sicherung ihrer beruflichen Zukunft zu unterstützen, hat die Landesregierung den QualiScheck eingeführt. Mit dem QualiScheck werden bis zu maximal 500 Euro pro Person und Jahr gefördert. Gefördert werden können abhängig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Eine Förderung durch den QualiScheck ist abhängig vom Einkommen.
Zur Beantragung müssen Sie einen Beratungstermin in Anspruch nehmen und dürfen erst danach die Anmeldung für die gewünschte Förderung tätigen. Bitte beachten Sie auch, dass die Förderungsgelder zum Teil von Jahr zu Jahr verlängert werden müssen.

Weitere Informationen unter www.qualischeck.rlp.de

Weiterbildungsbonus Hamburg

Es werden Arbeitnehmer in Betrieben mit bis zu 250 Mitarbeitern gefördert. Zur Zielgruppe zählen unter anderem Alleinerziehende, Auszubildende, Existenzgründer oder geringqualifizierte Arbeitnehmer. Es können 50-100 Prozent der Fortbildungskosten übernommen werden, bei maximal 1.500 Euro pro Jahr. 
Der Arbeitnehmer muss die Notwendigkeit einer Fortbildung bescheinigen und der Interessent muss zuvor ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen unter www.weiterbildungsbonus.net

Weiterbildungsscheck Sachsen

Gefördert werden Vorhaben der individuellen beruflichen Weiterbildung. Vor der Kursanmeldung muss ein Antragsformular bei der Sächsischen Aufbaubank eingereicht werden, die über den Zuschuss entscheidet. Erst nach dem Bescheid darf man sich für die Fortbildung anmelden.

Antragsberechtigt sind Beschäftigte, Auszubildende, Berufsfachschüler (ab vollendetem 18. Lebensjahr), andere Personengruppen, die (wieder) in das Erwerbsleben eintreten wollen, wie beispielsweise arbeitslose Nichtleistungsempfänger.

Weitere Informationen unter www.sab.sachsen.de

Weiterbildungsscheck Thüringen

Das Bundesland Thüringen fördert Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Betrieben sowie Selbstständige, deren Unternehmens- oder Geschäftssitz sich in Thüringen befindet. Es werden 50 Prozent der Kurskosten übernommen. Die maximale Förderungssumme liegt bei 500 Euro pro Jahr. Der Antrag zur Förderung muss vor der Kursanmeldung bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen (GFAW) eingereicht werden.

Weitere Informationen unter www.gfaw-thueringen.de

Weiterbildung in Niedersachsen

Als niedersächsisches Unternehmen können Sie einen Beitrag zur Verbesserung der Fachkräftesituation leisten. Die NBank unterstützt Sie bei individuellen Weiterbildungsmaßnahmen mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln. Den Antrag auf Förderung individueller Weiterbildungsmaßnahmen muss vor Beginn des Vorhabens über das Kundenportal der NBank gestellt werden. Gefördert werden Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen und Betriebsinhaber/innen von Unternehmen in Niedersachsen unter 50 Beschäftigten. Förderfähig sind Kosten für Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) und Personalausgaben für die Teilnehmer/innen an der Maßnahme (Ausgaben für Freistellungen). Von den Gesamtkosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie Ausgaben für Freistellungen) können maximal 50 % gefördert werden. Die Mindestfördersumme beträgt 1.000,00 Euro. 

Weitere Informationen unter www.nbank.de

Bundeswehr (BFD)

Berufsförderungsdienst der Bundeswehr
Gefördert werden Erst- und Zweitausbildungen und vorberufsspezifische Weiterbildungen. Bedingung für die Gewährung eines Zuschusses ist eine vorhergehende Beratung durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD). Der BFD prüft Ihren Antrag und erstellt einen Förderungsplan, der ganz auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist.

Weitere Informationen unter www.bfd.bundeswehr.de.

WeGebAU

Im Fokus dieses Programms stehen ungelernte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Förderung soll eine Anschubfinanzierung für die Weiterbildung darstellen. Gefördert werden können Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden.

Bei Unternehmen mit 10 - 249 Beschäftigten übernehmen die Agenturen für Arbeit die Lehrgangskosten nur teilweise:
Bei Beschäftigten, die das 45. Lebensjahr vollendet haben, tragen die Agenturen für Arbeit bis zu 75% der Lehrgangskosten. Die verbleibenden Kosten sind vom Betrieb und/ oder der Arbeitnehmerin/ dem Arbeitnehmer zu tragen. Bei jüngeren Beschäftigten ist eine Förderung nur möglich, wenn der Betrieb mindestens 50% der Lehrgangskosten übernimmt.

Bei Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten übernehmen die Agenturen für Arbeit die vollen Lehrgangskosten.

Weitere Informationen unter www.arbeitsagentur.de

Perspektive Wiedereinstieg

Mit dem Programm "Perspektive Wiedereinstieg" werden Frauen unterstützt, die nach der Erziehungszeit zurück in den Beruf wollen. Dieses ESF-Förderprogramm bietet personenbezogene Angebote für Wiedereinsteigerinnen und berücksichtigt dabei persönliche und zeitliche Bedürfnisse. Es können Aus- und Fortbildungen gefördert werden, Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit.

Weitere Informationen unter www.perspektive-wiedereinstieg.de

Weiterbildungsstipendium - Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (sbb)

Das Weiterbildungsstipendium fördert anspruchsvolle – in der Regel berufsbegleitende – Weiterbildungen im Gesundheitsbereich. Dazu gehören beispielsweise Weiterbildungen mit folgenden Themen: Wundmanagement, Schlaganfall, Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, Sensorische Integration. Ebenso können Fachweiterbildungen wie Anästhesie, Intensivmedizin, OP oder Psychiatrie sowie Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen gefördert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie auch ein Weiterbildungsstipendium für berufsbegleitende Studiengänge bekommen.

Träger des Förderprogramms ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Um sich für das Weiterbildungsstipendium bewerben zu können, benötigen Sie eine abgeschlossene Ausbildung in einem bundesgesetzlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen. Sie dürfen ebenso nicht älter als 25 Jahre sein und müssen Ihre Berufsabschlussprüfung mit einer besseren Note als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) bestanden haben.

Wer das Auswahlverfahren für das Weiterbildungsstipendium erfolgreich durchläuft, erhält als Stipendiat/-in innerhalb des Förderzeitraums Zuschüsse von insgesamt 6.000 Euro für beliebig viele förderfähige Weiterbildungen. Je Fördermaßnahme ist ein Eigenanteil von 10 Prozent zu tragen. Die Förderung läuft über maximal drei Jahre. Bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung können Sie sich für das Weiterbildungsstipendium bewerben.

Weitere Informationen unter www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium.html

Weitere Förderprogramme

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie steht damit als zentrale Informationsquelle sowohl für Privatpersonen wie Existenzgründer als auch für Unternehmen und Berater zur Verfügung. Sie richtet sich gleichermaßen an Benutzer ohne Vorkenntnisse wie an die Kenner der Wirtschaftsförderung.

Weitere Informationen unter www.foerderdatenbank.de

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