Atlastherapie Fortbildung

Atlastherapie Fortbildung
Dauer
2 Tage
Förderung
Bildungsprämie und weitere
Kosten
220,00 €
Fortbildungspunkte
16

Kursinhalt

In den gängigen Veröffentlichungen, wie zum Beispiel in der Atlasreflextherapie, wird der Atlas als ein Schlüsselpunkt unseres Körpers beschrieben.

Der Grundtenor verschiedener Therapieverfahren beruht auf folgender Annahme: Der Atlas ist als erster Wirbel unter dem Kopf ein Schlüsselpunkt zwischen dem zentralen Nervensystem und dem Körper. Er hat eine gelenkige Verbindung zu dem Kopf (Occiput) und dem Axis und ist somit Teil der Kopfgelenke. Rund um den Atlas verlaufen viele Nervenbahnen. Darum gibt es kaum Beschwerden oder Krankheiten, die nicht durch eine Atlastherapie erfolgreich behandelt werden können.

Fehlfunktionen im ganzen Körper wie im Bewegungsapparat oder Verdauungstrakt, aber auch neurologische Erkrankungen sind durch die Atlastherapie behandelbar. Indikationen für die Atlastherapie sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Migräne, Augenprobleme und Hörschwäche. Nach einer Atlaskorrektur verschwinden oft auch psychische Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit und depressive Verstimmungen. Gerade diesen Einfluss auf die Psychosomatik macht die Atlastherapie so erfolgreich.

Oft entstehen die Atlasfehlstellungen während der Geburt. Jedoch können auch Traumata und Stürze wie z.B. das Schleudertrauma eine Atlassubluxation oder -blockade verursachen. Ein fehlpositionierter Atlas wirkt wie ein Störfeld, welches die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers behindert. Wenn das Störfeld beseitigt wird, können diese Selbstkorrekturen ungehindert ihren Lauf nehmen.

In unserem Seminar zur Atlastherapie steht eine neurophysiologische Betrachtung des zervikokranialen Übergangs an erster Stelle. Für die feine Steuerung und Regelung (Biokybernetik) besitzt der Kopfgelenkbereich 40- bis 100-mal mehr Sensoren pro Kubikmillimeter Kapselgewebe als alle anderen Gelenke. Gerade dieser hochsensible Bereich benötigt eine gute Einschätzung der neuronalen Selektivitätslage durch den Therapeuten, damit es bei einer Intervention nicht zu regulatorischen Entgleisungen beim Patienten kommt.

Dieser Kurs hat zum Ziel Symptomkomplexe zu differenzieren, Störquellen zu identifizieren, und durch gezielte therapeutische Maßnahmen zu regulieren.

Lehrplan

  • neurophysiologische Betrachtung des zervikokranialen Übergangs
  • Differenzialdiagnostik
  • Identifikation von Störquellen und die dazugehörigen therapeutischen Maßnahmen der Atlastherapie

Abschluss

Zum Ende des Seminars erhalten Sie ein Trägerzertifikat.

Zielgruppe

An diesem Seminar teilnehmen können ausgebildete Masseure und med. Bademeister, Physiotherapeuten, Krankengymnasten und Ärzte.

Durchführendes Institut

INOMT - Institut für Osteopathie und Manuelle Therapie GbR
www.manuelle.de

Förderungen

  • Bildungsprämie
  • Sonstige Förderung der Bundesländer

Standorte und Termine

Marburg
Sa. 22.09.2018 - So. 23.09.2018 Terminverlauf zeigen Mehr Infos
jeweils 09.00 bis 17.30 Uhr

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